03.07.2004: QRP-SHF-Mobil-Fieldday an der Käseschenke

Auf Initiative der Arbeitsgruppe Amateurfernsehen Thüringen (AG ATV) und der Funkamateure des Ortsverbandes X20 Gera fand am 03.07.2004 an der Käseschenke in der Nähe von Kaltenborn ein Fieldday statt.

Ausgeschrieben war die Veranstaltung als QRP-SHF-Mobil-Fieldday, so dass die Betonung diesmal auf Selbstbau, auf Funken mit kleiner und kleinster Leistung sowie auf hohen Frequenzen, Mobilbetrieb von Kurzwelle bis SHF sowie insgesamt vom öffentlichen Stromnetz unabhängigem Betrieb lag.

Durch die Ankündigung im Thüringen-Rundspruch sowie persönliche Einladungen an die OVVs der benachbarten Ortsverbände hatten sich im Vorfeld bereits einige Interessierte gemeldet. Auch in der lokalen Presse erschien ein Hinweis auf diese Veranstaltung (OTZ vom 24.06.2004):

Ingesamt folgten etwa 35 XYLs und OMs aus 7 Ortsverbänden und 3 Distrikten der Einladung. Sie bauten ihre zum Teil selbstgebaute Technik auf und liessen sich auch vom zwischenzeitlich recht wechselhaften Wetter nicht den Spass am Fieldday verderben.

Wie wir Gesprächen vor Ort und im Nachgang auf dem Band entnehmen konnten, hat es allen sehr viel Spass gemacht, da neben dem fachlichen Klönsnack auch persönliche Gespräche nicht zu kurz kamen, und die meisten sind sich sicher, auch im nächsten Jahr an einer derartigen Veranstaltung gern teilzunehmen.

Hier noch einige Bilder:

Am 05.07.2004 erschien in der OTZ-Lokalausgabe Gera ein Bericht über unseren Fieldday.

Vielen Dank an Steffen, DG0MG, und Arne, DO2ASM für die Bereitstellung der Aufnahmen.

Torsten, DL4APJ

 

OV-Abend 02.07.2004: Vortrag von Uli, DO1APU

Ein Vortrag etwas anderer Art – über den Tellerrand dem Amaterufunks hinaus – war für den OV-Abend im Juli 2004 angekündigt. Nachdem seine Abhandlung über die Reussischen Fürsten im vergangenen Jahr ein reges Interesse gefunden hatte, referierte Uli DO1APU diesmal über die Entwicklung des Schulwesens.

Uli berichtete über die allerersten Anfänge, die viele Jahrhunderte bis ins alte Pompeji zurückreichen, über die Entwicklung im Mittelalter und nach dem Dreßigjährigen Krieg – hier speziell auf Thüringen eingehend – und spannte den Bogen schließlich bis hin zum Schulwesen unter den Reussischen Fürsten hier in unserer Gegend. Er ergänzte seinen Vortrag mit einigen Kopien aus historischen Dokumenten, die mittels Bildwerfer auf eine Leinwand projiziert wurden (ein historischer Stundenplan – auch hier war Mittwochnachmittag schon schulfrei, eine Schulordnung und Verhaltensregeln für Schüler in der damaligen Zeit), und rundete das ganze mit einigen lustigen Anekdoten aus der Historie sowie dem zeitgenössischen Bericht über die Wahl des „Schulmeisters“ in Münchenbernsdorf – ebenfalls eine kleine Kostbarkeit! – ab.

Vielen Dank, lieber Uli: ein sehr interessanter und kurzweiliger Vortrag, bei dem die Zeit (45min – genau eine Schulstunde ;-)) wie im Fluge verging !

Torsten, DL4APJ